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Was ist ein Comp? Definition für die Gastronomie

Kurzform für complimentary — Speisen oder Getränke, die Gästen kostenfrei angeboten werden.

Ein Comp ist die Kurzform für complimentary — Speisen oder Getränke, die Gästen kostenfrei angeboten werden. Strategisch eingesetzt verwandeln Comps negative Erlebnisse in Loyalität. Übermäßig eingesetzt schmälern sie den Gewinn ohne Nutzen.

Wichtige Fakten

  • Definition: Kostenfreie Positionen, die von der Rechnung entfernt werden
  • Häufige Gründe: Servicerückgewinnung, Stammgäste-Anerkennung, besondere Anlässe
  • Budget: 0,5-2 % des Umsatzes
  • Warum wichtig: Beeinflusst Gästezufriedenheit und Wareneinsatz

Wann Comps angemessen sind

SituationÜblicher Comp
Lange WartezeitVorspeise oder Dessert
Falsche BestellungDas betroffene Gericht
QualitätsbeschwerdeGericht plus Aufmerksamkeit
Besonderer AnlassDessert oder Glas Sekt
StammgästeGetränk oder Vorspeise

Best Practices

1. Klare Richtlinien

Definieren Sie, welche Situationen Comps rechtfertigen, wer autorisieren darf und welche Dokumentation nötig ist.

2. Jeden Comp dokumentieren

Datum, Gastname, Position, Wert, Grund und wer autorisiert hat — Tracking deckt Muster auf und verhindert Missbrauch.

3. Proaktiv anbieten

Gäste sollten nicht um Entschädigung bitten müssen. Bieten Sie die Wiedergutmachung an, bevor danach gefragt wird.

4. Wöchentlich auswerten

Welcher Prozentsatz des Umsatzes entfällt auf Comps? Welche Probleme verursachen die meisten? Steigt oder sinkt der Trend?

Verwandte Begriffe

  • Cover - Die Gäste, für die möglicherweise Comps anfallen
  • FOH (Front of House) - Servicepersonal, das Comps präsentiert
  • Prime Cost - Waren- und Personalkosten, die Comps beeinflussen

Frequently Asked Questions

Was bedeutet Comp in der Gastronomie?
Comp ist die Kurzform für complimentary (kostenfrei). Es bezeichnet Speisen, Getränke oder Leistungen, die Gästen ohne Berechnung angeboten werden — meist zur Beschwerdebehandlung oder als Anerkennung für Stammgäste.
Wann sollte man ein Gericht aufs Haus geben?
Bei echten Servicefehlern, die das Gasterlebnis deutlich beeinträchtigen: lange Wartezeiten, falsche Bestellungen, Qualitätsmängel. Das Ziel ist Gästerückgewinnung, nicht routinemäßige Gratisleistungen.
Wie viel sollten Restaurants für Comps einplanen?
0,5-2 % des Umsatzes. Gehobene Küche liegt aufgrund höherer Gästeerwartungen am oberen Ende. Wöchentliches Tracking deckt Probleme frühzeitig auf.
Wer darf einen Comp autorisieren?
Die meisten Restaurants beschränken die Befugnis auf die Restaurantleitung. Manche ermächtigen Servicekräfte für kleinere Aufmerksamkeiten wie Desserts oder Getränke.

Verwandt: Tischrotation | No-Shows reduzieren

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