Quandoo vs. Resos 2026: Direkter Vergleich für den DACH-Markt

Quandoo berechnet Provision pro Cover — Resos nicht. Wir vergleichen Preise, Provisionsmodell, Funktionen und Datenhoheit, damit Sie die richtige Entscheidung für Ihr Restaurant treffen.

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Resos ist für die meisten Restaurants die bessere Wahl, weil es dieselben Kernfunktionen ohne Cover-Provisionen bietet. Ein Restaurant mit 300 Covers pro Monat kann damit über 8.000 EUR im Jahr sparen. Quandoo lohnt sich nur, wenn Sie gezielt das Dinernetzwerk im DACH-Raum zur Neukundengewinnung nutzen möchten — und bereit sind, für jeden Gast eine Provision zu zahlen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Quandoo: Berliner Marktplatz mit starker DACH-Präsenz, ab ca. 29 EUR/Monat plus Cover-Provision, einmalige Einrichtungsgebühr, Cashback-Programm für Gäste
  • Resos: Pauschale ohne Cover-Gebühren, kostenloser Tarif verfügbar, bezahlte Pläne €22–€125/Monat (Aktionspreis)
  • Kostenunterschied: Resos spart den meisten Restaurants 5.000–17.000+ EUR jährlich durch den Wegfall der Cover-Provisionen
  • Geschäftsmodell: Quandoo ist ein Marktplatz (Entdeckung + Verwaltung). Resos ist eine SaaS-Lösung (Verwaltung, volle Datenhoheit)

Resos-Preise in EUR. Quandoo-Preise in EUR.

Quandoo vs. Resos auf einen Blick

QuandooResos
Am besten fürRestaurants, die neue Gäste im DACH-Raum gewinnen wollenKostenbewusste Betriebe mit eigenem Gästezulauf
PreisAb ca. 29 EUR/Monat + Cover-Provision€0–€125/Monat Pauschale
Kostenloser TarifNein (kostenloser Test)Ja (25 Buchungen/Monat)
EinrichtungsgebührJa (einmalig)Keine
Cover-GebührenJa (ca. 1–4 EUR/Gast)Keine
DinernetzwerkJa (DACH-fokussiert)Kein Netzwerk
VertragsbindungOft jährlichMonatlich kündbar
Stärkste MärkteDeutschland, Österreich, SchweizDänemark, Nordics, Nordeuropa
Feature Quandoo
Starting Price $29/mo
Cover Fees -
Free Tier No
Free Trial Yes
Online Reservations
Table Management
Waitlist Management
Guest Profiles
Mobile App
Best For German and Central European restaurants wanting local network exposure at moderate cost

Kurzfazit

Quandoo wurde 2012 in Berlin gegründet und hat sich im deutschsprachigen Raum eine starke Position aufgebaut. Das Modell ist klar: Sie zahlen eine Grundgebühr plus eine Provision auf jeden über Quandoo gebuchten Gast. Dafür erhalten Sie Zugang zum Quandoo-Dinernetzwerk in Deutschland, Österreich und der Schweiz — ein echter Vorteil für neue Restaurants in umkämpften Städten wie Berlin, München oder Wien.

Resos denkt das Modell anders: eine feste Monatspauschale, keine Provisionen, volle Kontrolle über Ihre Gästedaten. Wer Gäste bereits über Google, Instagram oder Stammkundschaft generiert, zahlt bei Quandoo für einen Service, den er nicht benötigt.

Die entscheidende Frage lautet: Brauchen Sie den Quandoo-Marktplatz, um Tische zu füllen — oder benötigen Sie lediglich ein zuverlässiges Verwaltungssystem für Gäste, die Sie bereits ansprechen?

Quandoo vs. Resos Preisvergleich 2026

Quandoo-Preise

Quandoo kombiniert Abo-Gebühr, Cover-Provision und Einrichtungskosten:

KostenartBetragDetails
EinrichtungsgebührEinmalig (variiert)Pflicht beim Onboarding, Höhe abhängig von Markt und Restauranttyp
MonatsaboAb ca. 29 EUR/MonatBasisplan mit Reservierungen, Tischmanagement, Quandoo-Listing
Cover-ProvisionCa. 1–4 EUR/GastWird auf jede Buchung über das Quandoo-Netzwerk erhoben

Das Monatsabo klingt günstig — die Provision ist der eigentliche Kostentreiber. Ein Restaurant, das 300 Covers pro Monat über Quandoo abwickelt, zahlt bei einer durchschnittlichen Provision von 2,50 EUR schon 750 EUR allein an Gebühren, zusätzlich zum Grundbeitrag. Quandoo veröffentlicht seine vollständigen Preise nicht öffentlich. Für ein genaues Angebot wenden Sie sich an den Vertrieb.

Resos-Preise

Resos setzt auf ein Pauschal-Abo-Modell ohne Cover-Gebühren:

PlanRegulärer PreisAktionspreisBuchungen
Free€0/Monat€0/Monat25/Monat
Basic€45/Monat€22/Monat350/Monat
Plus€85/Monat€42/Monat750/Monat
Unlimited€125/Monat€62/MonatUnbegrenzt

Der Aktionspreis entspricht 50 % Rabatt für die ersten 6 Monate. Keine Cover-Gebühren auf keinem Tarif. Monatliche Abrechnung, keine Jahresbindung erforderlich.

Reales Kostenbeispiel: 300 Covers pro Monat

Quandoo (geschätzt):

  • Monatsabo: 29 EUR
  • Provision auf 300 Covers à 2,50 EUR: 750 EUR
  • Geschätzte monatliche Gesamtkosten: 779 EUR

Resos Basic-Plan:

  • Monatliches Abo: €22 (Aktionspreis) oder €45 (regulär)
  • Cover-Gebühren: €0
  • Monatliche Gesamtkosten: €22–€45

Jährliche Ersparnis mit Resos: 8.000+ EUR

Reales Kostenbeispiel: 600 Covers pro Monat

Quandoo (geschätzt):

  • Monatsabo: 29 EUR+
  • Provision auf 600 Covers à 2,50 EUR: 1.500 EUR
  • Geschätzte monatliche Gesamtkosten: 1.529 EUR+

Resos Plus-Plan:

  • Monatliches Abo: €42 (Aktionspreis) oder €85 (regulär)
  • Cover-Gebühren: €0
  • Monatliche Gesamtkosten: €42–€85

Jährliche Ersparnis mit Resos: 17.000+ EUR

Das Provisionsmodell bestraft Erfolg: Je mehr Gäste Ihr Restaurant bewirtet, desto mehr zahlen Sie Quandoo. Mit Resos bleiben Ihre Kosten konstant.

Quandoo vs. Resos Funktionsvergleich

Reservierungsverwaltung

Beide Plattformen decken die zentralen Funktionen ab, die Restaurants täglich benötigen. Quandoo ist seit 2012 am Markt und bietet ein ausgereiftes System. Resos ist jünger, deckt denselben Funktionsumfang aber vollständig ab.

FunktionQuandooResos
Online-ReservierungenJaJa
TischmanagementJaJa
WartelistenverwaltungJaJa
GästeprofileJaJa
E-Mail-BestätigungenJaJa
SMS-ErinnerungenJaInklusive
Mobile App für HostJaJa
Berichte & AuswertungenJaJa
Mehrkanalige BuchungenJa (Quandoo-App, Google, Website-Widget)Ja (Website-Widget, Google)

Wo Quandoo punktet: DACH-Marktplatz und Dinernetzwerk

Quandoos Hauptvorteil ist das Marktplatz-Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Konkrete Stärken:

  • DACH-Dinernetzwerk. Quandoo hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine aktive Nutzerbasis aufgebaut. Für Restaurants in Berlin, Hamburg, München, Wien oder Zürich kann der Marktplatz regelmäßig neue Gäste liefern.
  • Cashback-Loyalitätsprogramm. Quandoos Prämienmodell motiviert Gäste, wiederholt über die Plattform zu buchen. Gäste sammeln Punkte, die sie gegen Prämien einlösen können.
  • Google-Integration. Quandoo kooperiert mit Google und ermöglicht „Tisch reservieren”-Schaltflächen direkt in der Google-Suche und in Google Maps.
  • Markenbekanntheit in Deutschland. Deutsche Gäste kennen Quandoo. In deutschsprachigen Märkten hat der Name einen echten Wiedererkennungswert.
  • Kostenloser Test. Quandoo bietet eine Testphase, damit Sie die Plattform vor dem Vertragsabschluss kennenlernen können.

Wo Resos punktet: Kostenkontrolle und Datenhoheit

Resos betreibt keinen Dinernetzwerk-Marktplatz. Stattdessen konzentriert sich die Plattform darauf, Restaurants die Werkzeuge zu geben, ihre eigenen Reservierungen zu verwalten — zu planbaren Kosten.

  • Keine Cover-Gebühren. Ihre Kosten sind gleich, ob Sie 50 oder 5.000 Covers abwickeln. Erfolg kostet nichts extra.
  • Volle Datenhoheit. Gäste-E-Mails, Telefonnummern und Präferenzen bleiben in Ihrem System. Sie bauen Ihre eigene Gästedatenbank auf — nicht die einer Plattform.
  • Keine Einrichtungsgebühr. Starten Sie ohne Vorabinvestition. Quandoo erhebt eine einmalige Einrichtungsgebühr.
  • Kostenloser Tarif. Testen Sie Online-Reservierungen ohne jedes Risiko: 25 Buchungen pro Monat, dauerhaft kostenlos, keine Kreditkarte erforderlich.
  • Kein Rabattdruck. Quandoos Cashback-Modell trainiert Gäste, über die Plattform zu buchen. Resos lässt Sie direkte Beziehungen aufbauen, ohne Mittelsmann.
  • Planbare Budgets. Eine feste Monatspauschale — keine Überraschungen. Sie wissen vor Monatsbeginn genau, was Ihre Reservierungssoftware kostet.
MerkmalQuandooResos
Keine Cover-GebührenNeinJa
Kostenloser TarifNein (nur Testphase)Ja (25 Buchungen/Monat)
Keine EinrichtungsgebührNeinJa
Volle DatenhoheitEingeschränkt (geteilt mit Quandoo)Ja
Monatliche AbrechnungVariiertJa
Transparente PreisgestaltungNein (Anfrage beim Vertrieb)Ja (öffentlich)

Das Loyalitätsproblem beim Marktplatzmodell

Quandoos Cashback-Programm illustriert eine grundlegende Spannung im Marktplatzmodell. So funktioniert es: Gäste sammeln Punkte, wenn sie über Quandoo buchen. Diese Punkte können gegen Prämien eingelöst werden. Das klingt wie ein Vorteil für Ihr Restaurant — in der Praxis entstehen jedoch Probleme:

  1. Loyalität gilt der Plattform, nicht Ihrem Restaurant. Gäste kommen wegen Quandoos Prämien wieder — nicht wegen Ihrer Küche oder Ihres Service. Verlassen Sie Quandoo, folgen Ihnen diese „treuen” Kunden möglicherweise nicht.
  2. Provision bei jedem Besuch. Sie zahlen die Cover-Provision jedes Mal, wenn ein Stammgast über Quandoo bucht — selbst wenn Sie die Telefonnummer des Gastes haben und direkt abrechnen könnten. Das Prämiensystem gibt dem Gast einen Anreiz, trotzdem über die App zu buchen.
  3. Keine direkte Beziehung. Quandoo vermittelt die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren Gästen. Ihr direkter Zugang zu diesen Gästen für eigenes Marketing ist eingeschränkt.
  4. Schnäppchenjäger-Effekt. Cashback-Programme ziehen Gäste an, die auf Prämien optimieren. Diese Gäste sind oft weniger loyal gegenüber einem einzelnen Restaurant.

Mit Resos gibt es keinen Mittelsmann. Gäste buchen direkt bei Ihnen. Sie bauen Ihre eigene Gästedatenbank auf, führen Ihr eigenes Loyalty-Programm — und zahlen keine Provision dafür.

Für wen ist Quandoo geeignet?

Quandoo lohnt sich, wenn:

  • Ihr Restaurant im DACH-Raum liegt. Deutschland, Österreich und die Schweiz sind Quandoos stärkste Märkte. Für Betriebe in Berlin, Hamburg, München, Wien oder Zürich liefert das Dinernetzwerk echten Entdeckungsmehrwert.
  • Sie Neukunden gewinnen müssen. Ein neues Restaurant in einem umkämpften Umfeld kann über den Marktplatz schnell Buchungen generieren — auch wenn jeder Cover etwas kostet.
  • Ihre Marge die Provision trägt. Bei einem hohen Durchschnittsbon bedeuten 2–4 EUR pro Gast einen kleinen Prozentsatz des Umsatzes. Dann kann der Entdeckungswert die Kosten rechtfertigen.
  • Sie die Google-Integration schätzen. Quandoos Partnerschaft mit Google ermöglicht Direktbuchungen aus den Suchergebnissen heraus — wertvoll in wettbewerbsintensiven Märkten.

Für wen ist Resos geeignet?

Resos lohnt sich, wenn:

  • Sie planbare Kosten möchten. Ihre Reservierungssoftware wird nicht teurer, wenn Sie mehr Gäste bewirten. 600 Covers zahlen denselben Pauschalpreis wie 100.
  • Sie bereits Stammgäste haben. Wer über Google, Social Media oder Mundpropaganda gefunden wird, braucht keinen Marktplatz — sondern ein zuverlässiges Verwaltungssystem.
  • Sie Wert auf Datenhoheit legen. Ihre Gästeliste ist eines Ihrer wertvollsten Assets. Bei Resos gehört sie ausschließlich Ihnen.
  • Sie kostenbewusst wirtschaften. 29 EUR/Monat klingt günstig — bis Sie die Provisionen einrechnen. Bei 300 Covers kann Quandoo 15- bis 20-mal teurer sein als Resos.
  • Sie das Mittelsmann-Modell ablehnen. Sie möchten, dass Gäste Ihrem Restaurant treu sind — nicht einem Cashback-Programm einer Drittplattform.

Schluss mit Cover-Provisionen

Schließen Sie sich tausenden Restaurants an, die mit Resos jedes Jahr tausende Euro sparen. Verwalten Sie Ihre Reservierungen professionell — ohne die Provisionen, die in Ihre Marge schneiden.

Frequently Asked Questions

Erhebt Quandoo eine Provision pro Buchung?
Ja. Quandoo berechnet neben der monatlichen Abo-Gebühr eine Provision pro besetztem Gast. Die genaue Höhe variiert je nach Markt und Vertrag, liegt aber typischerweise zwischen 1 und 4 EUR pro Gast. Bei einem Restaurant mit 300 Covers im Monat können allein die Provisionen 300–1.200 EUR betragen — zusätzlich zur Grundgebühr.
Wie unterscheiden sich Quandoo und Resos im Preismodell?
Quandoo kombiniert eine Monatsgebühr ab ca. 29 EUR mit einer Provision pro Cover sowie einer einmaligen Einrichtungsgebühr. Resos setzt auf eine Pauschale ohne jegliche Cover-Gebühren: Der kostenlose Tarif ist dauerhaft kostenlos, bezahlte Tarife starten bei €22/Monat (Aktionspreis). Je mehr Gäste Sie bewirten, desto deutlicher fällt der Kostenunterschied aus.
Profitiert mein Restaurant vom Quandoo-Cashback-Programm?
Das Cashback-Programm von Quandoo richtet sich an Gäste, nicht an Restaurants. Gäste sammeln Punkte, wenn sie über Quandoo buchen — was die Bindung an die Plattform stärkt, nicht an Ihr Restaurant. Sie zahlen die Provision bei jedem Besuch, während der Gast Quandoo gegenüber loyal bleibt. Mit Resos bauen Sie die Gästebeziehung direkt auf, ohne Vermittler.
Ist Quandoo besser für den deutschen Markt geeignet als Resos?
Quandoo hat im DACH-Raum eine starke Markenbekanntheit und ein aktives Dinernetzwerk — das ist ein echter Vorteil für neue Restaurants, die Laufkundschaft benötigen. Wenn Sie jedoch bereits Gäste über Google, Social Media oder Stammkundschaft generieren, brauchen Sie kein Marktplatzsystem. In diesem Fall ist Resos deutlich günstiger und gibt Ihnen die volle Kontrolle über Ihre Gästedaten.
Kann ich von Quandoo zu Resos wechseln?
Ja. Der Wechsel ist unkompliziert: Resos-Konto einrichten, Tischplan konfigurieren und das Buchungswidget auf Ihrer Website ersetzen. Die Einrichtung dauert unter einer Stunde. Viele Restaurants betreiben beide Systeme während der Übergangsphase parallel und kündigen Quandoo, sobald sie von Resos überzeugt sind.

Fazit

Quandoo und Resos verkörpern zwei grundlegend verschiedene Ansätze für Restaurantreservierungen. Quandoo ist ein Marktplatz mit einer starken regionalen Präsenz im DACH-Raum: Er kann neue Gäste bringen — aber jeder Cover kostet, die Plattform kontrolliert die Gästebindung über ihr Cashback-Programm, und Ihre Kosten wachsen mit Ihrem Erfolg.

Resos ist ein Verwaltungswerkzeug, das Ihnen die vollständige Kontrolle über Reservierungen und Gästedaten zu einem planbaren Festpreis gibt. Es bringt keine neuen Gäste ins Restaurant, aber es lässt Sie jede Buchung ohne Provisionen abwickeln.

Für Restaurants in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die den Marktplatz wirklich brauchen, liefert Quandoo echten Wert durch sein regionales Dinernetzwerk. Aber für Betriebe mit eigenem Gästezulauf, außerhalb des DACH-Raums, oder für alle, die keine Provisionen mehr zahlen wollen, ist Resos die wirtschaftlichere Wahl.

Die Mathematik ist eindeutig: Ein Restaurant mit 300 Covers pro Monat kann durch Resos mehr als 8.000 EUR im Jahr sparen. Bei 600 Covers übersteigen die Ersparnisse 17.000 EUR jährlich — Geld, das in bessere Zutaten, höhere Gehälter oder eigenes Marketing fließen kann.

Verwandte Vergleiche: TheFork vs. Resos | OpenTable vs. Resos | Resy vs. Resos | Provisionsfreie Buchungssysteme

Quellen