TheFork vs. Resos 2026: Direkter Vergleich

TheFork berechnet €1–2 Provision pro Gast. Resos berechnet €0. Wir haben beide Systeme bei Preisen, Provisionen, Funktionen und Datenhoheit verglichen, damit Sie die richtige Entscheidung für Ihr Restaurant treffen.

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Für die meisten deutschen Restaurants ist Resos die bessere Wahl, denn es bietet dieselben Kernfunktionen ohne Cover-Provisionen — typische Betriebe sparen damit tausende Euro pro Jahr gegenüber TheFork. TheFork lohnt sich vor allem für Restaurants in Märkten mit starker TheFork-Präsenz (Frankreich, Italien, Spanien), die aktiv neue Gäste über den Marktplatz gewinnen möchten und bereit sind, €1–2 pro Gast als Marketingkosten einzuplanen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • TheFork: Europas größter Restaurant-Marktplatz, Provisions-Modell pro Cover, in Deutschland weniger dominant als in Südeuropa
  • Resos: Keine Cover-Provisionen, kostenloser Tarif verfügbar, bezahlte Pläne €22–€125/Monat
  • Kostenunterschied: Die meisten Restaurants sparen mit Resos mehrere tausend Euro jährlich gegenüber TheFork
  • Geschäftsmodell: TheFork ist ein Marktplatz (Entdeckung + Verwaltung). Resos ist ein SaaS-Tool (Verwaltung, volle Datenhoheit beim Restaurant)

Resos-Preise in EUR. TheFork-Preise in EUR.

TheFork vs. Resos auf einen Blick

TheForkResos
Am besten fürNeue Gäste über Marktplatz gewinnenKostenkontrolle und Datenhoheit
PreisAbo + €1–2 Cover-Provision€0–€125/Monat Pauschale
Kostenloser TarifNeinJa (25 Buchungen/Monat)
Cover-Provisionen~€1–2 pro GastKeine
GästenetzwerkJa (55.000+ Restaurants)Kein Netzwerk
VertragsbindungOft jährlichMonatlich kündbar
Stärke in DeutschlandEingeschränktStark in Nordeuropa

Kurzfazit

TheFork ist ein marktplatz-orientiertes System. Es eignet sich am besten für Restaurants in Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden, die das große TheFork-Netzwerk aktiv für die Neukundengewinnung nutzen wollen. In Deutschland ist das Gästenetzwerk kleiner — der Marktplatz-Effekt ist daher weniger ausgeprägt, während die Provisionskosten gleich bleiben.

Resos ist ein software-orientiertes System. Es eignet sich am besten für Restaurants, die bereits eigenen Traffic über Google, soziale Medien oder Empfehlungen generieren und ein zuverlässiges, erschwingliches System zur Verwaltung dieser Reservierungen benötigen. Sie zahlen eine feste Monatspauschale, behalten alle Gästedaten und haben keine variablen Kosten, die in Ihre Marge schneiden.

Die entscheidende Frage: Benötigen Sie einen Marktplatz, um neue Gäste zu finden — oder ein Tool, um die Gäste zu verwalten, die Sie bereits finden?

TheFork vs. Resos Preisvergleich 2026

TheFork-Preise

TheFork setzt auf ein Abo-plus-Provisions-Modell. Die Software (TheFork Manager) umfasst mehrere Tarifstufen, zu denen Provisionsgebühren hinzukommen:

TarifAbonnementProvision pro CoverWichtigste Funktionen
VisibilityPreis auf Anfrage~€1–2 pro GastReservierungen, Tischmanagement, TheFork-Listing
PerformancePreis auf Anfrage~€1–2 pro GastAlle Visibility-Funktionen + Marketing-Tools, Analyse, Auslastungsoptimierung
EnterprisePreis auf Anfrage~€1–2 pro GastAlle Performance-Funktionen + API, Cross-Selling, E-Mail-Kampagnen

TheFork veröffentlicht keine Preise auf seiner Website. Die Konditionen werden individuell vereinbart. Die Cover-Provision von typischerweise €1–2 pro Gast ist für die meisten Restaurants der entscheidende Kostentreiber — sie fällt für jede Buchung über die TheFork-App, -Website oder Partnerkanäle (einschließlich TripAdvisor) an.

Wichtig: TheFork berechnet dieselbe Provision auch für Stammgäste. Bucht derselbe Gast fünfmal über TheFork, zahlen Sie fünfmal Provision — obwohl Sie die Kontaktdaten längst in Ihrem System haben.

Aktuelle Konditionen finden Sie auf der TheFork Manager-Website (Stand: Februar 2026).

Resos-Preise

Resos setzt auf ein Pauschal-Abo-Modell ohne Cover-Provisionen:

PlanRegulärer PreisAktionspreisBuchungen
Free€0/Monat€0/Monat25/Monat
Basic€45/Monat€22/Monat350/Monat
Plus€85/Monat€42/Monat750/Monat
Unlimited€125/Monat€62/MonatUnbegrenzt

Der Aktionspreis entspricht 50 % Rabatt für die ersten 6 Monate. Keine Cover-Provisionen in keinem Tarif. Monatliche Abrechnung ohne Jahresbindung. Preise in EUR.

Reales Kostenbeispiel: 500 Covers pro Monat

TheFork (geschätzt):

  • Monatliches Abo: ~€50–150 (je nach Tarif und Markt)
  • Provision auf 500 Covers à €1,50: €750
  • Geschätzte monatliche Gesamtkosten: €800–900

Resos Plus-Plan:

  • Monatliches Abo: €42 (Aktionspreis) oder €85 (regulär)
  • Cover-Provisionen: €0
  • Monatliche Gesamtkosten: €42–€85

Geschätzte jährliche Ersparnis mit Resos: €8.600–9.500+

Selbst bei der niedrigsten TheFork-Provision summieren sich die Cover-Gebühren bei 500 monatlichen Covers auf tausende Euro pro Jahr — Geld, das an die Plattform fließt statt in Ihr Restaurant.

TheFork vs. Resos Funktionsvergleich

Reservierungsverwaltung

Beide Plattformen decken Online-Reservierungen, Tischmanagement und Buchungsbestätigungen ab. TheFork Manager ist seit 2007 auf dem Markt und bietet ein ausgereiftes Buchungssystem. Resos ist jünger, deckt aber alle Kernfunktionen ab, die 90 % der Restaurants benötigen.

FunktionTheForkResos
Online-ReservierungenJaJa
TischmanagementJaJa
WartelistenverwaltungJaJa
GästeprofileJaJa
E-Mail-BestätigungenJaJa
SMS-ErinnerungenJaInklusive
Mobile App für HostJaJa
Basis-BerichteJaJa
Keine Cover-ProvisionenNeinJa
Kostenloser TarifNeinJa
Monatliche AbrechnungEingeschränktJa

Wo TheFork punktet: Marktplatz und Sichtbarkeit

TheForks größter Vorteil ist das Gästenetzwerk. Mit 55.000+ Partnerrestaurants, 20 Millionen+ Bewertungen und fast 40 Millionen App-Downloads ist es Europas größte Restaurant-Entdeckungsplattform.

  • TheFork-App und -Website: Millionen aktiver Gäste suchen dort nach Restaurants
  • TripAdvisor-Integration: Direkte Anbindung an eine der weltweit größten Reiseplattformen
  • YUMS-Treueprogramm: Gäste sammeln Punkte für Buchungen, was Wiederholungsbesuche fördert
  • TheFork Festival: Saisonale Aktionen mit 50 % Rabatt bei teilnehmenden Restaurants, die hohe Buchungsvolumen erzeugen
  • Michelin Guide-Partnerschaft: Erhöhte Sichtbarkeit für Michelin-gelistete Restaurants

In Frankreich, Italien, Spanien oder den Niederlanden kann TheForks Marktplatz einen stetigen Strom neuer Gäste bringen. In Deutschland ist die Marktdurchdringung hingegen deutlich geringer — das Gästenetzwerk ist kleiner, und viele deutsche Restaurantgäste kennen TheFork weniger gut als Gäste in Südeuropa.

Wo Resos punktet: Kostenkontrolle und Datenhoheit

Resos betreibt keinen Gäste-Marktplatz — und das ist ein Vorteil, keine Einschränkung. Die Gründe:

  • Keine Cover-Provisionen: Ihre Kosten bleiben gleich, egal ob Sie 100 oder 10.000 Covers abwickeln
  • Volle Datenhoheit: Gäste-E-Mails, Telefonnummern und Präferenzen bleiben in Ihrem System — nicht auf der Plattform
  • Kein Rabattdruck: TheFork ermutigt Restaurants, 20–50 % Rabatt zu bieten, um die Sichtbarkeit zu steigern. Resos setzt Sie nie unter Druck zu Preisaktionen
  • Planbare Budgetierung: Feste Monatspauschale bedeutet keine Überraschungen auf Ihrer Rechnung
  • Kostenloser Tarif: Starten Sie ohne Risiko mit 25 Buchungen pro Monat
FunktionTheForkResos
Keine Cover-ProvisionenNeinJa
Kostenloser TarifNeinJa (25 Buchungen/Monat)
Volle DatenhoheitEingeschränktJa
Kein RabattdruckNeinJa
Monatliche AbrechnungEingeschränktJa
Transparente PreiseNein (Preis auf Anfrage)Ja (veröffentlicht)

Das Rabatt-Problem bei TheFork

Ein Aspekt von TheFork, den Gastronomen genau prüfen sollten, ist die Plattform-Logik rund um Rabatte. TheFork Festival, Sonderangebote und YUMS-Aktionen ermutigen Restaurants, 20–50 % Nachlass zu gewähren, um die Sichtbarkeit auf der Plattform zu steigern. Das kann Buchungen ankurbeln, schafft aber mehrere Probleme:

  1. Margen-Erosion. 30 % Rabatt auf ein €35-Gericht kostet Sie €10,50 pro Gast — zusätzlich zur €1–2 Cover-Provision. Ihre tatsächlichen Akquisitionskosten pro Gast können leicht €12–13 erreichen.
  2. Rabatt-affine Gäste. Gäste, die Sie über TheFork-Aktionen entdecken, erwarten häufig Sonderpreise. Eine Rückkehr zum vollen Preis ist nicht selbstverständlich.
  3. Marken-Abwertung. Regelmäßige Rabatte können Ihr Restaurant als „Schnäppchenangebot” positionieren statt als Qualitätsgastronomie.

Resos betreibt keinen Verbraucher-Marktplatz, daher gibt es keinen Rabattdruck. Ihre Gäste buchen, weil sie in Ihrem Restaurant essen möchten — nicht weil sie einen Deal in einer App gefunden haben.

Ist TheFork die richtige Wahl für Ihr Restaurant?

TheFork lohnt sich, wenn:

  • Sie in einem starken TheFork-Markt operieren. Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und die Niederlande haben das höchste Gästeaufkommen. Der Marktplatz liefert dort realen Mehrwert. In Deutschland ist die Präsenz geringer.
  • Sie Neukundengewinnung benötigen. Neue Restaurants in wettbewerbsintensiven Innenstadtlagen können von der Marktplatz-Sichtbarkeit profitieren, selbst wenn die Kosten pro Gast höher sind.
  • Ihre Kalkulation Cover-Provisionen verträgt. Wenn Ihr durchschnittlicher Bon hoch genug ist, dass €1–2 pro Cover einen kleinen Prozentsatz ausmachen, kann der Entdeckungswert die Kosten rechtfertigen.
  • Sie TripAdvisor-Integration schätzen. Die direkte Anbindung an TripAdvisor kann Ihre Online-Sichtbarkeit und Bewertungsanzahl erhöhen.

Ist Resos die richtige Wahl für Ihr Restaurant?

Resos lohnt sich, wenn:

  • Sie planbare Kosten möchten. Pauschalpreise bedeuten: Ihre Softwarekosten bleiben gleich, egal ob Sie 100 oder 1.000 Covers abwickeln. Erfolg darf nichts kosten.
  • Sie bereits eine Stammkundschaft haben. Wenn Gäste Sie über Google, soziale Medien, Empfehlungen oder Ihre eigene Website finden, brauchen Sie keinen Marktplatz — Sie brauchen ein Verwaltungstool.
  • Sie in Deutschland oder dem deutschsprachigen Raum tätig sind. TheForks Gästenetzwerk ist in Deutschland kleiner als im südlichen Europa. Die Provisions-Kosten bleiben hingegen gleich — ein schlechtes Verhältnis für deutsche Betriebe.
  • Ihnen Datenhoheit wichtig ist. Ihre Gästeliste ist eines Ihrer wertvollsten Geschäftsmittel. Bei Resos bleibt sie vollständig in Ihrer Hand. Bei TheFork vermittelt die Plattform die Kundenbeziehung.
  • Sie kostenbewusst wirtschaften. Jeder Euro, den Sie bei Software sparen, kann in bessere Zutaten, höhere Löhne oder Marketing fließen, das Sie selbst kontrollieren.
  • Sie keinen Rabattdruck möchten. Sie legen Ihre eigenen Preise fest und werden nie gedrängt, 30–50 % Nachlass zu gewähren, um die Plattform-Sichtbarkeit zu erhalten.

Schluss mit Cover-Provisionen

Schließen Sie sich tausenden Restaurants an, die mit Resos Kosten sparen. Verwalten Sie Reservierungen professionell — ohne variable Provisionen, die in Ihre Marge schneiden.

Können Sie beide Systeme parallel nutzen?

Ja — und viele Restaurants tun das. Eine bewährte Strategie: TheFork für Marktplatz-Sichtbarkeit nutzen (besonders in nachfrageschwachen Perioden oder beim Restaurantstart), während Resos als primäres Buchungssystem für Direktbuchungen dient. So können Sie:

  • TheForks Gästenetzwerk in relevanten Märkten nutzen
  • Ihren Direktbuchungskanal mit Resos schrittweise ausbauen
  • Die TheFork-Abhängigkeit reduzieren, sobald Ihr Direkttraffic wächst
  • Volle Datenhoheit über Gäste behalten, die direkt buchen

Das Ziel: das Verhältnis mit der Zeit verschieben. Mit TheFork starten für Entdeckung, dann in eigene Kanäle (Google Business-Profil, Website, soziale Medien) investieren, um Provisionskosten mit wachsendem Bekanntheitsgrad zu reduzieren.

Fazit

TheFork und Resos verfolgen unterschiedliche Ansätze. TheFork ist ein Marktplatz, der Ihnen neue Gäste bringen kann — aber jeder Gast kostet Provision, und die Plattform ermutigt zu Rabatten, die Ihre Marge weiter belasten. Resos ist ein Management-Tool, das Ihnen volle Kontrolle über Reservierungen und Gästedaten zu planbar festen Kosten gibt.

Für Restaurants in Frankreich, Italien oder Spanien, die aktiv neue Gäste über den Marktplatz gewinnen möchten, liefert TheFork durch sein großes Gästenetzwerk echten Mehrwert. Für Restaurants in Deutschland — wo TheForks Marktpräsenz geringer ist — oder für alle, die Kostenkontrolle und Datenhoheit priorisieren, ist Resos die wirtschaftlich sinnvollere Wahl.

Die Rechnung ist eindeutig: Ein Restaurant mit 500 monatlichen Covers könnte mit Resos jährlich mehr als €8.000 sparen gegenüber TheFork. Das ist reales Geld, das in bessere Zutaten, höhere Löhne oder Marketing fließen kann, das Sie selbst bestimmen.

Verwandte Vergleiche: OpenTable vs. Resos | TheFork-Alternativen | OpenTable-Alternativen

Frequently Asked Questions

Berechnet TheFork Provision pro Reservierung?
Ja. TheFork berechnet eine Cover-Provision für jeden Gast, der über das TheFork-Netzwerk bucht. In Deutschland liegt die Provision typischerweise bei €1–2 pro Gast — je nach Vertrag und Tarif. Diese Gebühren fallen zusätzlich zu einem eventuellen Abo-Beitrag an und steigen direkt mit Ihrem Buchungsvolumen. Je erfolgreicher Ihr Restaurant, desto mehr zahlen Sie an TheFork.
Hat Resos einen kostenlosen Tarif?
Ja. Resos bietet einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit bis zu 25 Buchungen pro Monat. Keine Kreditkarte erforderlich, kein Ablaufdatum, keine Cover-Gebühren. Bezahlte Tarife starten bei €22/Monat (Aktionspreis) ohne Provisionen.
Welches System ist günstiger — TheFork oder Resos?
Resos ist in fast allen Fällen günstiger. TheFork kombiniert ein Abonnement mit Cover-Provisionen, die bei einem gut besuchten Restaurant schnell mehrere Hundert Euro pro Monat erreichen. Resos berechnet eine feste Monatspauschale ohne variable Kosten. Ein Restaurant mit 500 Covers pro Monat kann mit Resos jährlich bis zu €15.000 oder mehr sparen.
Kann ich TheFork und Resos gleichzeitig nutzen?
Ja. Viele Restaurants nutzen TheFork für die Marktplatz-Sichtbarkeit und Resos als primäres Reservierungssystem für Direktbuchungen. So profitieren Sie von TheForks Gästenetzwerk, ohne davon abhängig zu sein — und behalten die volle Datenhoheit über Gäste, die direkt buchen.
Wie ist TheFork in Deutschland aufgestellt?
TheFork ist in Deutschland präsent, allerdings deutlich schwächer als in Frankreich, Italien oder Spanien. Das Gästenetzwerk ist in Südeuropa erheblich größer. Für deutsche Restaurants ist die Reichweite von TheFork daher begrenzter, während die Provisions-Kosten bestehen bleiben.

Quellen